Was ich in unserem Podcast zum Thema Feedback gelernt habe, darum geht es in diesem Newsletter.
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Hallo aus der Aufnahmekabine!
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Unser neuer NN-Podcast „Fühlungsqualitäten“ ist schon jetzt zu einem meiner Lieblingsprojekte geworden. Das liegt vor allem an drei Dingen:
Die Rolle als Host macht mir Spaß, besonders zusammen mit meinen Co-Hosts Elena und Frederik.
Im Projekt bringen sich viele kluge Menschen ein, alle nach ihren Stärken. Das erlaubt mir, mich gut auf meinen Part zu fokussieren.
Ich lerne in jeder einzelnen Folge etwas für meine eigene Arbeit.
In der ersten Folge ging es zum Beispiel um Feedback. Und die hat mich an einige wichtige Grundsätze guten Feedbacks erinnert, und an eine wichtige Unterscheidung:
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Feedback ≠ Leistungsbeurteilung ≠ Konfliktgespräch
In unserer täglichen Arbeit wird vieles als „Feedback" bezeichnet, was bei genauem Hinsehen vielleicht gar keins ist. Die Zusammenarbeit im Team profitiert davon, hier sauber zu trennen:
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Feedback bedeutet, dass mein Gegenüber meine Beobachtung zu einem Thema haben will. Leistungsbeurteilung ist Teil meiner Führungsrolle. Und ein Konfliktgespräch sollte idealerweise von einer neutralen Person moderiert werden.
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Das Ziel von Feedback ist nicht Gerechtigkeit, sondern Nützlichkeit. Es soll der anderen Person Informationen liefern, die sie sonst nicht bekommen würde: „So erlebe ich dich.“ Damit das gelingt, braucht es den Klassiker aus der GFK: Beobachtung und Interpretation trennen. Was genau habe ich gesehen? Wie würde das gewünschte Verhalten konkret aussehen?
Aber damit gutes Feedback überhaupt stattfindet, hilft eine einfache Regel: Was nicht im Kalender steht, passiert nicht. Feedback ist fast immer wichtig, aber selten dringend. Feste Slots helfen deswegen mehr als gute Vorsätze. Das gilt übrigens besonders für Führungskräfte, die oft die Feedbackärmsten im Unternehmen sind. Formate wie der „heiße Stuhl“ helfen, das zu ändern. Und egal in welcher Rolle: Wer gestresst ins Gespräch geht, reagiert härter und undifferenzierter. Langsamer sprechen, tief ausatmen – klingt trivial und verändert trotzdem die Qualität des Gesprächs.
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Die neue Folge „Fühlungsqualitäten“ streamen!
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In der fünften Podcast-Folge von „Fühlungsqualitäten“, die gerade frisch erschienen ist, geht es darum, wie ich als Führungskraft erkenne, wann aus „Es ist gerade zu viel" ein ernstes Problem wird. Was kann ich konkret tun, ohne sofort in den Retter-Modus zu verfallen?
Die Community-Frage kommt dieses Mal von Tobias, der als Bereichsleiter bei ver.di in seiner Elternzeit bemerkt: Egal mit wem er spricht, der Satz ist immer derselbe: „Es ist gerade zu viel." Aber was steckt eigentlich dahinter? Echte Überlastung, ein kulturelles Signal, ein Hilferuf – oder einfach der neue Slang für Arbeit? Und was macht dieser Satz mit der Stimmung im Team, wenn er zum Dauerzustand wird?
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🔵 Anzeige 🔵 Mit dem Podcast stehen wir für zeitgemäße Führung – und die kann man lernen: Mit dem Loop Approach. Schritt für Schritt, undogmatisch und pragmatisch zu besseren Arbeitsweisen. Wie zum Beispiel 2.000 Telekom-Führungskräfte den Loop nutzen und wie er dir hilft, liest du in dieser kostenlosen Case Study von TheDive.
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Eine Frage, die dich durch die Woche begleiten soll:
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Wie klappt es in deiner Organisation mit dem Feedback? Wer sollte demnächst mal auf dem heißen Stuhl sitzen? |
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Was mir durch die Folge von „Fühlungsqualitäten“ bewusst wurde: Wir haben mit Neue Narrative zwar schon 26 Hefte veröffentlicht, aber noch keines dem Thema Feedback gewidmet. Fändest du so ein Heft nützlich?
Eine gut gemixte Woche aus Feedback, Leistung und Konflikten wünschen
Sebastian und das Team von Neue Narrative
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