Liebe Leserinnen und Leser, |
glaubt man der Werbung, den Filmen und sozialen Medien, sieht die perfekte Strandfigur so aus: schlank, bloß kein Gramm zu viel (und wenn doch, sind es Muskeln und nicht Fett), alles verborgen unter einer makellosen, straffen Haut, die im besten Fall noch leicht gebräunt ist. Bei solchen Schönheitsidealen ist es kein Wunder, dass einige Menschen am Strand lieber T-Shirt und Jeans tragen, statt sich in den hautengen Bikini oder Badeanzug zu schmeißen. Das ist auch der traurigen Wahrheit geschuldet, dass Menschen, die nicht schlank und durchtrainiert sind, oft mit Ablehnung und Hass zu kämpfen haben. Immer noch. |
Die Body-Positivity-Bewegung, die für eine positive Grundeinstellung zum eigenen Körper steht, hat dagegen seit Corona stark gelitten. „Seit Langem steht Dicksein nicht nur für mangelnde Selbstfürsorge, sondern immer auch für Krankheit", sagt Mackert. Die Corona-Pandemie habe das noch verstärkt: Übergewicht wurde als vermeidbares Risiko für schwere Krankheitsverläufe begriffen. Die Folge: Viele kritisierten Body Positivity als „krank machende" Strömung, als Gefährdung der allgemeinen Gesundheit. |
Dabei ist es wichtig, mit sich selbst und seinem Körper im Reinen zu sein. Denn sonst leidet auch die Psyche darunter. Schluss also mit der perfekten Strandfigur! „Alle Körper haben das Recht auf Unversehrtheit", hatte es unsere Kolumnistin Ninia LaGrande vergangenes Jahr in einer ihrer Kolumnen zusammengefasst. „Wer meint, anderen erklären zu müssen, wie dick, dünn, tätowiert, beharrt oder muskulös sie zu sein haben, hat in allererster Linie ein Problem mit sich selbst. Körper existieren nicht, um bewertet oder kommentiert zu werden." |
Also, egal, wie dick, dünn, durchtrainiert, unsportlich oder blass Sie sind: Rein in die Badehose oder den Badeanzug – und ab an den Strand! |
 Wetterfühlige Menschen leiden bei Temperaturschwankungen häufig unter Kopfschmerzen. Quelle: Oliver Killig/dpa |
Wenn sich das Wetter ändert – zum Beispiel von heiß zu kalt wechselt –, merke ich das sofort: Ich bekomme Beinschmerzen. Damit gehöre ich zu den Menschen, die wetterfühlig sind, wie ich durch den Text meiner Kollegin Judith Goetsch erfahren habe. Diese Wetterfühligkeit ist nicht eingebildet, sie lässt sich nachweisen: Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass die Beschwerden von Menschen mit hohem Blutdruck zunehmen, wenn eine Kaltfront heranzieht. |
Welche Beschwerden bei Wetterfühligkeit auftreten, ist individuell unterschiedlich. Es können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen oder Schlafstörungen sein. Wer sich körperlich fit fühlt, kann seinen Körper trainieren, sich an die Wetterumschwünge besser anzupassen – zum Beispiel mithilfe von Wechselduschen und regelmäßigen Spaziergängen im Freien. Zudem können Wettervorhersagen Wetterfühligen dabei helfen, die Reaktion ihres Körpers besser einzuschätzen. |
Zunächst einmal sollte man seine eigenen Bedürfnisse im Blick haben. Also will man am liebsten die ganze Zeit von anderen Menschen umgeben sein oder reichen einem unregelmäßige Verabredungen? Ist einem das erst einmal klar, geht es darum, Kontaktmöglichkeiten zu schaffen. Zum Beispiel, indem man alten oder neuen Hobbys nachgeht, bei denen man mit anderen Menschen in Kontakt kommt. Ein aktueller Trend sind Running Clubs, bei denen sich die Mitglieder zum gemeinsamen Laufen verabreden. Auch mit Kolleginnen und Kollegen lassen sich eventuell neue Freundschaften schließen. Eltern, die Kontakte knüpfen wollen, können wiederum schauen, ob sich nicht auf Spielplätzen oder beim Abholen der Kinder vom Kindergarten nette Gespräche mit anderen Eltern ergeben. |
Ein Tipp für Introvertierte in einer neuen Stadt: Schon vor dem Umzug auf Apps wie Bumble nach potenziellen neuen Freundinnen und Freunden schauen. |
 Ein Streit muss nicht immer etwas Negatives sein – vorausgesetzt, man beachtet ein paar Gesprächsregeln. Quelle: Illustration: Pixabay/SZ |
In der Familie ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Streitereien und Konflikte gehören genauso zum familiären Alltagstrubel dazu. Da kann es schon mal passieren, dass man wütend die Zimmertür zuknallt oder sich stundenlang anschweigt. „Solche Momente helfen uns, einander vollständig zu sehen und auch diese unbequemen Seiten im anderen zu erkennen und zu akzeptieren", sagt RND-Kolumnist und Kinder- und Jugendpsychiater Oliver Dierssen. Er appelliert deshalb: „Nur Mut zu Konflikten!" Denn die seien unverzichtbar für die kindliche Entwicklung. |
Doch Streiten will gelernt sein. Das bedeutet zum Beispiel, konstruktiv und gewaltfrei zu kommunizieren. „Wichtig ist, dass man immer bei der konkreten Situation bleibt, an der man sich stört, und das eigene Gefühl ohne Vorwurf benennt", sagt Psychologin Isabelle Überall. Das steigert die Chance, beim Gegenüber Verständnis zu wecken. Doch nicht selten passiert genau das Gegenteil: Der Streit gerät aus dem Ruder, man wirft sich Sachen an den Kopf, die man später bereut. Wenn man wirklich rotsieht, hilft im Zweifelsfall nur ein klares „Stopp". Erst wenn sich die Gemüter beruhigt haben, sollte die Aussprache fortgesetzt werden. |
| | | | Wer selten macht oder sagt, was er mag oder will, um nicht unbequem zu wirken, verliert die Verbindung zu sich selbst. | | Ulrike Bossmann, | | Diplom-Psychologin | | |
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Sind Sie auch eine People-Pleaserin oder ein People-Pleaser? Also, versuchen Sie auch, es immer allen recht zu machen? Das kann auf Dauer ziemlich anstrengend sein, weiß Diplom-Psychologin Ulrike Bossmann aus eigener Erfahrung. „Man hat weniger Spaß, wenn man eigene Interessen nicht lebt oder Ziele nicht verfolgt, nur weil andere das komisch finden könnten", sagt sie im Interview mit meiner Kollegin Sarah Franke (+). Die eigenen Gefühle stünden hintan, Spontanität gehe verloren. Umso wichtiger sei es, sich regelmäßig zu fragen: Wie fühle ich mich gerade? Will ich zum Beispiel wirklich zu der Gartenparty oder habe ich dafür eigentlich gar keine Zeit? Wer auf seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche achtet, gewinne Gelassenheit, Selbstsicherheit und Souveränität, so Bossmann. |
 Eine kolorierte Elektronenmikroskopaufnahme von Partikeln des Mpox-Virus (Gold): Eine neue Variante des Erregers verbreitet sich zurzeit in Afrika. Quelle: Niaid/Niaid/Planet Pix via ZUMA |
Schon wieder ist die Weltgesundheitsorganisation in Alarmbereitschaft: Weil sich in afrikanischen Ländern eine neue Variante des Mpox-Virus (im allgemeinen Sprachgebrauch besser bekannt als „Affenpocken") rasant ausbreitet, hat sie eine „gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite" ausgerufen. Das weckt böse Erinnerungen an den Anfang der Corona-Pandemie. Doch Corona 2.0 ist das Mpox-Virus nicht, stellt Virologe Wolfgang Preiser im Interview mit meiner Kollegin Saskia Heinze klar (+). „Wir sind nicht in der nächsten Pandemie", sagt er. „Mpox ist kein Virus, das jetzt einfach so wild um sich springt." |
Und doch ist der Erreger nicht zu unterschätzen. Allein in der Demokratischen Republik Kongo seien laut Weltgesundheitsorganisation bis Ende Juli rund 15.600 Infektionen sowie 537 Todesfälle aufgetreten. Entwarnung gibt es zumindest für Deutschland: Dort ist die neue Variante des Mpox-Virus noch nicht entdeckt worden. Für meine Kollegin steht jedoch fest: „Es wäre fatal, die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo und ihren Nachbarländern sich selbst zu überlassen", schreibt sie in ihrem Kommentar (+). Denn das würde dem Virus die Chance bieten, sich weltweit stärker zu verbreiten. |
Anders als bei Corona gibt es Mittel, um Infektionen mit dem Mpox-Virus vorzubeugen. Zum Beispiel Impfstoffe. Wer sich jetzt gegen Mpox impfen lassen sollte und wie gut die Impfstoffe vor dem Erreger schützen, lesen Sie hier. |
 Mit Kindern über Gewalt und Terror zu sprechen, das sollte altersgerecht ablaufen. Quelle: Annette Riedl/dpa/dpa-tmn |
„Eltern sollten ihren Kindern keine Gespräche über spezifische Gewalttaten ‚aufdrücken', sondern anbieten", erklärt Kinder- und Jugendpsychiaterin Eva Möhler. Je nach Alter sollte man die Kinder unterschiedlich über das Gesehene aufklären. „Das Allerwichtigste im Gespräch ist es, dem Kind zu vermitteln, dass es okay ist, darüber zu sprechen und die Eltern etwas zu fragen." Gleichzeitig sollten Eltern ihren Kindern Sicherheit geben, indem sie etwa erklären, dass Gewalttaten wie in Solingen zwar passieren, aber selten sind. „Eltern sollten ganz offen sein und dem Kind nicht noch mehr Angst vermitteln, in dem sie zum Beispiel sagen, dass die Welt nun mal so schlimm ist und es nirgendwo mehr Garantien für Sicherheit gibt", sagt Möhler. |
 Solange die Herbstsonne noch scheint: Jetzt ist die richtige Zeit, um Zwiebelblumen, die im Frühjahr blühen sollen, in die Erde zu geben. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn |
Wer zum Beispiel Apfel- oder sonstige Obstbäume anpflanzen möchte, sollte das möglichst bis Oktober tun. Dann ist der Boden noch warm genug, damit sich neue Wurzeln bilden können und die Pflanzen gut überwintern. Auch für Stauden beginnt im September die Pflanzzeit, genauso wie für Cool Flowers. Gemeint sind einjährige Blumen, die wenig kälteempfindlich sind und als Jungpflanzen überwintern. Dazu gehören zum Beispiel der Klatschmohn, die Ringelblume oder auch die Kornblume. Alle Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die wiederum Tomaten in ihren Gärten angepflanzt haben, sollten neue Blüten Anfang September abknipsen. Das fördert das Wachstum. |
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