Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich mit Ihnen über die schönste Nebensache der Welt sprechen: Sex. Tatsächlich geht es bei einer zufriedenen Sexualität weniger darum, wie oft man Sex hat, sondern wie intensiv er empfunden wird. Das belegte eine Studie der University of Toronto mit über 30.000 Befragten. Heraus kam, dass jene Befragten, die einmal pro Woche Sex hatten, zufrieden mit ihrem Sexleben waren. Das häufigere Liebesspiel machte sie allerdings nicht noch zufriedener.
heute möchte ich mit Ihnen über die schönste Nebensache der Welt sprechen: Sex. Tatsächlich geht es bei einer zufriedenen Sexualität weniger darum, wie oft man Sex hat, sondern wie intensiv er empfunden wird. Das belegte eine Studie der University of Toronto mit über 30.000 Befragten. Heraus kam, dass jene Befragten, die einmal pro Woche Sex hatten, zufrieden mit ihrem Sexleben waren. Das häufigere Liebesspiel machte sie allerdings nicht noch zufriedener.
Da es also nicht um Quantität, sondern Qualität geht, könnte sich jeder einmal selbst fragen: Wie nah ist das Sexleben an den eigenen Bedürfnissen, Vorlieben und Sehnsüchten, sodass sich wirklich sagen lässt: Ich lebe körperliche Nähe und Intimität, wie ich es mag, und erlebe mitunter grandiose Momente im Bett?
Falls Sie das Gefühl haben, da ist noch etwas Luft nach oben, beschäftigen Sie sich doch einmal mit der fernöstlichen Berührungskunst des Tantra. Darin wird Sex als ein sich sehr langsames Einlassen auf den eigenen Körper und den des anderen beschrieben.
Zwei tantrische (S)Experten, Iva Samina und Sinan Huemer, erzählten mir, dass sich Männer und Frauen zunächst die physischen Unterschiede des weiblichen und männlichen Sexualorganismus bewusst machen sollten: Während Männer nach fünf Minuten bereit für Sex sein können, benötigen Frauen eine längere Aufwärmphase von bis zu vierzig Minuten. Wenn beide Partner darum wissen und das respektieren, entstehe weniger Druck und mehr Verständnis für den anderen.
Die zielorientierte Höher-schneller-weiter-Mentalität im Bett abzuschalten, falle besonders Männern schwer, sagt Samina. Woher das Gefühl komme, auch im Bett Ziele erreichen zu müssen, sollten Paare gemeinsam besprechen – wie überhaupt alles in Beziehungen.
Für ein genussvolleres Miteinander mit freiem Kopf raten die Experten: Werfen Sie den Ernst des Lebens beim Liebesspiel ab und öffnen Sie sich der Verspieltheit. Dort warten sinnliche Stunden, in denen Sie das Zeitgefühl verlieren und ungeahnte Höhepunkte erleben.
Sie möchten sich noch intensiver mit dem Thema befassen? Dann hören Sie doch die Podcastfolge „Sex Worth Having" unseres RND-Podcasts „Ach, komm!". Übersetzt bedeutet das so viel wie Sex, der es wert ist, ihn zu haben:
Unser Quickie Vol. 13 - Was ist "Sex Worth Having"?
Wie es dazu kam, dass die Menschheit begann zu weinen, weiß niemand. Während Neugeborene noch ohne Tränen weinen, kann es bei Kindern und Erwachsenen recht feucht zugehen. Irgendwann im Laufe der Evolution wurde diese zusätzliche Eigenschaft eines visuellen Hilferufs entwickelt, erklärte die Biochemikerin Marlies Gijs meiner Kollegin Laura Beigel. Sie forscht in den Niederlanden zu Tränen und hofft, dass die salzigen Wassertropfen zukünftig vielleicht als Mini-Spiegel des menschlichen Körpers fungieren, indem sie helfen, Krankheiten wie Demenz und Alzheimer zu erkennen.
Sind Sie ein Halt suchender Safety Craver oder ein Youth Repeater, der den Stillstand fürchtet? Diesen beiden Beziehungstypen könnten Sie angehören, wenn Sie 50+ sind. Unsere Autorin Katrin Schreiter hat sich mit einer Studie auseinandergesetzt, die sich mit Menschen in der zweiten Lebenshälfte befasst. Die Quintessenz: Die Generation ist lebensfroh und weniger kompromissbereit als in jüngeren Jahren und richtet ihren Blick auf einen erfüllten Alltag ohne große Umbrüche, Einschränkungen oder Verluste. Die bedrohliche Außenwelt wird weitgehend ignoriert, um das private Lebensglück nicht zu trüben.
Bei dem Prinzip „Tree of Life" erwächst aus der Asche des Verstorbenen ein Baum.
Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Den geliebten Menschen auch nach dem Tod noch in der direkten Umgebung zu haben, wünschen sich viele. Eine Familie bei Rostock hat sich für eine alternative Grabstätte entschieden und ihre mit 91 Jahren verstorbene Mutter als Baum im eigenen Garten weiterleben lassen. „Tree of Life" nennt sich das Prinzip, bei dem die Asche der Verstorbenen mit einer speziellen Erde in Holland versetzt wird. „Daraus erwächst der Baum, der in einen Korb eingepflanzt wird", erklärte der Vorsitzende des Bestatterverbandes Mecklenburg-Vorpommern meiner Kollegin Anja von Semenow.
Während sich manche Nähe wünschen, kommt es in anderen Familien zu unüberbrückbaren Differenzen. So wie bei den Beckhams. Wenn Sie die ganze mediale Aufregung um eine prominente Familie, deren Bestreben es ist, im Gespräch zu bleiben, nicht interessiert, dann könnte dieses Interview dennoch etwas für Sie sein: Mit der Familientherapeutin Diana Barton habe ich über den darunterliegenden Grundkonflikt gesprochen: den Ablöseprozess von Eltern und Kindern. Was passiert, wenn Kinder erwachsen werden und sich von den Eltern ablösen? Wann wird Sorge zur Kontrolle? Und wie lässt sich die Eltern-Kind-Beziehung besser gestalten? Antworten auf diese Fragen bekommen Sie im Interview.
Kindern mitzuteilen, dass sie nur noch fünf Minuten spielen und dann zum Essen kommen sollen, kann praktisch so enden, dass sie nach einer halben Stunde noch immer nicht am Tisch sitzen. Das ist nicht verwunderlich, denn das Verständnis für Zeit entsteht nicht von selbst, sondern wird schrittweise erlernt. „Erst im Alter von sechs oder sieben Jahren entwickeln Kinder allmählich ein zeitorientiertes Denken", sagt der Zeit-Forscher Marc Wittmann.
Den Preis dafür bezahlen wir alle mit einer Zukunftsperspektive, in der wir verlernen, im Hier und Jetzt zu verweilen. „Wir verbrennen wertvolle Lebenszeit, indem wir das Erleben im Moment ignorieren und uns bereits auf das fokussieren, was uns in einer Stunde oder am nächsten Tag erwartet", so schreibt es mein Kollege Harald Stutte in seiner philosophischen Auseinandersetzung mit dem Faktor Zeit. Sie haben noch einen Moment Zeit? Dann empfehle ich Ihnen die Lektüre des gesamten Artikels. Hier können Sie ihn nachlesen.
Zu den ernsten Seiten des Lebens gehört auch die Schule. Wissen Sie noch, wie man schriftlich dividiert? Gerade wird diskutiert, ob Kinder diese Rechentechnik in der Grundschule lernen sollten oder doch lieber erst in der weiterführenden Schule. Die Entscheidung des niedersächsischen Kultusministeriums, das schriftliche Dividieren ab Sommer 2027 aus dem Lehrplan der Grundschulen zu streichen, hat für viel Kritik gesorgt. Meine Kollegin Kira von der Brelie hat sich mit dem Wandel im Matheunterricht einmal intensiver auseinandergesetzt.
Sich mit einer KI über seine Gefühle auszutauschen, kann helfen. Unsere Autorin hat es aber nicht überzeugt.
Quelle: IMAGO/Westend61
„Ich bin hier, wenn du wieder reden möchtest. Pass gut auf dich auf, Irene", schrieb der KI-Chatbot Ello unserer Autorin Irene Habich nach einem Gespräch. Sie hatte sich ihm testweise mit ihren Sorgen und Nöten anvertraut und erlebte dabei eine Gefühlsachterbahn. Zwar fühlte sie sich verstanden, ärgerte sich jedoch auch zunehmend über Ellos Unterstellungen. Die KI ist so konzipiert, dass sie einem angeblich nicht das sagt, was man hören will, sondern das, was man hören muss, heißt es vonseiten des Anbieters. Auf diese Weise soll sie helfen, Muster im eigenen Denken zu erkennen. Was unsere Autorin gelernt hat – lesen Sie hier ihren Erfahrungsbericht.
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Sollten Sie keinen Unterschied feststellen können, dann sollten Sie sich entweder fragen, wie Sie denn da hin gekommen sind oder Sie müssen mal wieder Ihren Augenarzt aufsuchen. Einen Lichtblick gibt es aber. Wenn Sie das lesen können, gehören Sie nicht zu letzteren
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