Warum wir ein Heft ĂŒber FĂŒrsorge gemacht haben, darum geht es in diesem Newsletter.
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Hallo aus dem Wellness-Center!
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In der NN-Redaktion pflegen wir einen sehr langen Backlog, in dem potenzielle Heft-Themen stehen. Schon frĂŒh waren darunter auch Themen, die in Richtung Familie, Vereinbarkeit und Care gingen. Aber jedes Mal, wenn wir uns diese Themen im Detail angesehen haben, merkten wir, dass wir nicht die richtigen sind, um darĂŒber zu schreiben: Ein Team relativ junger, relativ urbaner Hipster, fast niemand mit Care-Verantwortung. Unser Anspruch war immer, nur ĂŒber Themen zu schreiben, zu denen wir auch wirklich einen Bezug haben.
Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen. Letztes Jahr gab es gleich drei NN-Babys, das Team ist gröĂer und vielfĂ€ltiger geworden. Als wir uns also wieder mit dem Themenkomplex Familie, Vereinbarkeit und Care beschĂ€ftigt haben, kamen wir aber zu dem Schluss, dass wir das Thema noch etwas breiter fassen wollen: Wir möchten FĂŒrsorge als Framing verwenden. Denn wir glauben, dass dieses Thema gerade eine groĂe Relevanz hat, fĂŒr uns als Individuen, fĂŒr unsere Organisationen, und fĂŒr unsere Gesellschaft als Ganzes.
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FĂŒrsorge aus Eigennutzen?
Ich habe sehr viel aus der Arbeit an dem Heft gelernt. Und eine der wichtigsten Erkenntnisse, die fĂŒr mich im Thema steckt, ist:
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FĂŒrsorge wegzurationalisieren zahlt sich niemals aus.
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Denn FĂŒrsorge – egal ob fĂŒr mich selbst oder fĂŒr andere – geschieht immer aus Eigeninteresse. Ich finde, das kann jede*r an sich selbst nachvollziehen: Wenn ich aufgrund von Stress anfange, meine SelbstfĂŒrsorge zu kĂŒrzen, weniger schlafe, schlecht esse und keinen Sport mache, dann kann ich mir sicher sein, dass ich spĂ€testens nĂ€chstes Jahr weniger leistungsfĂ€hig bin.
Ich liebe eine Aussage, die ich irgendwo mal aufgeschnappt habe: Man soll jeden Tag fĂŒr eine Stunde meditieren, auĂer wenn man gestresst ist, dann fĂŒr zwei.
Im Heft beschĂ€ftigen wir uns mit der Frage, was es ganz konkret fĂŒr Organisationen bedeutet, FĂŒrsorge besser mitzudenken. Und ich bin der festen Ăberzeugung, dass das nicht rein aus Menschenliebe passieren muss, sondern eben auch aus Eigennutzen.
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Unsere neue Ausgabe ist da!
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Ohne FĂŒrsorge gĂ€be es keine Wirtschaft, keine Organisationen, keine Menschen. Sie ist die Grundlage unseres Zusammenlebens. Trotzdem nehmen wir sie hĂ€ufig fĂŒr selbstverstĂ€ndlich. Die Auswirkungen sind fatal. Es wird Zeit, dass wir umdenken: Lasst uns FĂŒrsorge ins Zentrum unseres Handelns stellen.
Drei Themen dieser Ausgabe:
đŁ Kinderbetreuung
Eltern wirklich entlasten
đ§đ FĂŒrsorge im Weltraum
Von Astronaut*innen lernen
đ Ruhestand
Den Ăbergang sorgsam gestalten
Die Ausgabe gibt es nur im Abo. Hier kannst du es bestellen đ.
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Eine Frage, die dich durch die Woche begleiten soll:
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Was ist eine SelbstfĂŒrsorge-Routine, die du gerne „wegrationalisierst”, wenn du sie eigentlich am dringendsten brauchst? |
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NatĂŒrlich gilt das auch fĂŒr uns als Gesellschaft: Deswegen finde ich es grundfalsch, wenn ein so reiches Land wie Deutschland seinen Sozialstaat abbaut und immer bei denen spart, die eh schon am wenigsten vom Wohlstandskuchen abbekommen. Ich bin mir sicher, dass diese Strategie frĂŒher oder spĂ€ter uns allen schaden wird, und dass ein fĂŒrsorglicherer Ansatz auch fĂŒr uns als Gesellschaft besser funktionieren wĂŒrde.
Eine fĂŒrsorgliche Woche wĂŒnschen
Sebastian und das Team von Neue Narrative
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